Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,
In China, dem größten Automobilmarkt der Welt, mehren sich die Anzeichen für ein schwächer werdendes Wachstum. Wir bei Dürr sehen allerdings noch keine deutlichen Hinweise, dass der zuletzt verhaltene Automobilabsatz hier zu einer weitreichenden Investitionszurückhaltung in der gesamten Automobilindustrie führt.

Bei Umbauprojekten erwarten wir sogar eine steigende Nachfrage, da immer mehr Produktionsanlagen in die Jahre kommen und die Auflagen für den Umweltschutz steigen. Dürr ist bei Umbauten ein kompetenter und gefragter Partner. Mitte Mai 2015 haben wir in Rekordzeit eine Lackiererei von Shanghai General Motors modernisiert. Die Anlage arbeitet nun umweltfreundlicher und ressourcenschonender. Entscheidend für die Situation in China wird sein, ob die Nachfrageschwäche von Dauer ist oder zügig überwunden wird. Wir gehen davon aus, dass der Automobilmarkt zur Jahresmitte 2016 wieder an Dynamik gewinnt.

Für Dürr bleibt China einer der Kernmärkte. Daher bauen wir in Shanghai einen neuen Campus mit Test- und Trainingsmöglichkeiten für unsere Kunden sowie mit einer größeren Fertigung. Das lokale Service- und Modernisierungsgeschäft werden wir intensivieren. Trotz aller kritischen Signale: Dürr bleibt in China stark präsent und unterstützt seine Kunden noch besser.

Mit freundlichen Grüßen,
Ralf W. Dieter
Vorstandsvorsitzender Dürr AG